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	<title>SteuerlandBlog - Der Blog rund um das Thema Steuern / Kanzlei WITTE &#38; SCHOLZ Steuerberater GbR / Steuerberater in Rottweil</title>
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		<title>Kosten für Pilotenausbildung einer Flugbegleiterin als Werbungskosten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Flugbegleiterin kann auch dann die Kosten für eine spätere Berufsausbildung uneingeschränkt steuerlich als Werbungskosten geltend machen, wenn sie außer der betriebsinternen Schulung bei einer Fluggesellschaft keinen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erlernt hat (FG Köln, Urteil vom 12.12.2011 &#8211; 7 K 3147/08).   Die Klägerin absolvierte im Anschluss an ihre Tätigkeit als Flugbegleiterin eine Pilotenausbildung. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Eine Flugbegleiterin kann auch dann die Kosten für eine spätere Berufsausbildung uneingeschränkt steuerlich als Werbungskosten geltend machen, wenn sie außer der betriebsinternen Schulung bei einer Fluggesellschaft keinen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erlernt hat (FG Köln, Urteil vom 12.12.2011 &#8211; 7 K 3147/08).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Klägerin absolvierte im Anschluss an ihre Tätigkeit als Flugbegleiterin eine Pilotenausbildung. Die hierfür entstandenen Kosten in fünfstelliger Höhe machte sie als vorweggenommene Werbungskosten bei der Einkommensteuer geltend. Das Finanzamt berücksichtigte nur einen Betrag in Höhe von 4.000 EUR (ab 2012: 6.000 EUR) als Sonderausgaben, weil es sich bei der Ausbildung zur Flugbegleiterin weder um eine Berufsausbildung nach dem Berufsausbildungsgesetz noch um einen ansonsten anerkannten Lehr- oder Anlernberuf handele. Die Pilotenausbildung stelle daher eine erstmalige Berufsausbildung im Sinne des § 12 Nr. 5 Einkommensteuergesetz (EStG) dar, sodass deren Kosten nur eingeschränkt als Sonderausgaben berücksichtigt werden könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Finanzgericht (FG) teilte diese Auffassung nicht und gab der Klage statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Richter sind der Ansicht, dass eine <strong>erstmalige Berufsausbildung</strong> i.S.d. § 12 Nr. 5 EStG keine Ausbildung im Rahmen eines öffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgangs erfordere. Ausreichend sei vielmehr, dass eine <strong>Ausbildung berufsbezogen ist und eine Grundvoraussetzung für die geplante Berufsausübung darstellt</strong>. Diese Voraussetzungen seien bei der Schulung zur Flugbegleiterin gegeben. Somit handele es sich bei der Pilotenausbildung um eine zweite Ausbildung der Klägerin, für die keine Abzugsbeschränkung gelte.</p>
<p style="text-align: justify;">Das FG hat die Revision gegen sein Urteil zum Bundesfinanzhof zugelassen. Dieser hat eine vergleichbare Entscheidung getroffen. In dem Verfahren hatte ein Rettungssanitäter ebenfalls die Kosten für eine Pilotenausbildung steuerlich geltend gemacht (BFH, Urteil vom 27.10.2011 &#8211; VI R 52/10).</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Finanzgerichtes Köln vom 16.01.2012</p>
<p style="text-align: justify;">(FG Köln, 12.12.2011 &#8211; 7 K 3147/08)</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PARIS&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.steuerlandblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Witte+Scholz_NRWZ_Paris_1111.jpg"  target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2891" title="Anzeige Paris" src="http://www.steuerlandblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Witte+Scholz_NRWZ_Paris_1111-1024x682.jpg" alt="" width="574" height="382" /></a></p>
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		<title>Doppelte Haushaltsführung bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft</title>
		<link>http://www.steuerlandblog.de/2012/02/doppelte-haushaltsfuhrung-bei-nichtehelicher-lebensgemeinschaft/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Finanzgericht Münster hat zur Frage der Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft Stellung genommen (Urteil vom 20.12.2011 &#8211; 1 K 4150/08 E).   Die Kläger heirateten im Dezember des Streitjahres. Die Klägerin hatte an ihrem Beschäftigungsort während des gesamten Streitjahres eine Wohnung und hielt sich an den Wochenenden und im Urlaub in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Finanzgericht Münster hat zur Frage der Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft Stellung genommen (Urteil vom 20.12.2011 &#8211; 1 K 4150/08 E).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Kläger heirateten im Dezember des Streitjahres. Die Klägerin hatte an ihrem Beschäftigungsort während des gesamten Streitjahres eine Wohnung und hielt sich an den Wochenenden und im Urlaub in der Wohnung des Klägers an einem etwa 90 km entfernt liegenden Ort auf. Das Finanzamt erkannte die geltend gemachten Aufwendungen für die Wohnung am Beschäftigungsort und für Familienheimfahrten für den Zeitraum vor der Eheschließung nicht an, da die Klägerin sich nicht finanziell an den Aufwendungen für die Wohnung des Klägers beteiligt habe. Hiergegen zogen die Kläger vor das Finanzgericht (FG) Münster.</p>
<p style="text-align: justify;">Das FG gab den Klägern Recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Ansicht des Gerichts lag der Lebensmittelpunkt der Klägerin am Ort der Wohnung des Klägers, da sie dort einen <strong>eigenen Hausstand</strong> unterhalten habe. Eine <strong>finanzielle Beteiligung</strong> an den Kosten des Haushalts und eine <strong>Meldung als Erstwohnsitz</strong> seien dafür <strong>nicht zwingend erforderlich</strong>. Die Gesamtumstände &#8211; insbesondere die spätere Eheschließung &#8211; sprächen für eine Verlagerung des Lebensmittelpunkts an den Wohnort des Klägers.</p>
<p style="text-align: justify;">Das FG ließ die Revision gegen sein Urteil zum Bundesfinanzhof zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Finanzgerichtes Münster im Newsletter 1/2012</p>
<p style="text-align: justify;">(FG Münster, 20.12.2011 &#8211; 1 K 4150/08 E)</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorsteuerberichtigung bei nachträglicher Berufung auf Steuerfreiheit nach EU-Recht</title>
		<link>http://www.steuerlandblog.de/2012/02/vorsteuerberichtigung-bei-nachtraglicher-berufung-auf-steuerfreiheit-nach-eu-recht/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Vorsteuer ist zu berichtigen, wenn sich der Unternehmer nachträglich auf eine im nationalen Recht nicht vorgesehene Steuerbefreiung des EU-Rechts beruft (BFH, Urteil vom 15.09.2011 &#8211; V R 8/11).   Ein Spielhallenbetreiber hatte für den Erwerb von Geldspielautomaten die Vorsteuer abgezogen, da für Umsätze mit Geldspielautomaten nach deutschem Recht eine Umsatzsteuerpflicht bestand. Nachdem der Europäische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Vorsteuer ist zu berichtigen, wenn sich der Unternehmer nachträglich auf eine im nationalen Recht nicht vorgesehene Steuerbefreiung des EU-Rechts beruft (BFH, Urteil vom 15.09.2011 &#8211; V R 8/11).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Ein Spielhallenbetreiber hatte für den Erwerb von Geldspielautomaten die Vorsteuer abgezogen, da für Umsätze mit Geldspielautomaten nach deutschem Recht eine Umsatzsteuerpflicht bestand. Nachdem der Europäische Gerichtshof im Gegensatz dazu entschieden hatte, dass derartige Umsätze nach dem EU-Recht steuerfrei sind, machte der Unternehmer dies für sich geltend. Das Finanzamt akzeptierte die Steuerfreiheit der Automatenumsätze. Gleichzeitig ging es aber zu Lasten des Unternehmers davon aus, dass kein Anspruch auf den zuvor für den Erwerb der Geldspielautomaten erlangten Vorsteuerabzug bestehe und der Unternehmer diesen nach § 15a des Umsatzsteuergesetzes (UStG) zu berichtigen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundesfinanzhof (BFH) gab dem Finanzamt Recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die von § 15a UStG vorausgesetzte Änderung der Verhältnisse liegt nach Ansicht des Gerichts darin, dass der Unternehmer beim Erwerb der Geldspielgeräte das Erbringen steuerpflichtiger Automatenumsätze beabsichtigt hat, wohingegen die Umsätze letztendlich aufgrund der späteren Berufung auf das EU-Recht steuerfrei waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entscheidung des BFH ist über den entschiedenen Einzelfall hinaus für alle Fälle von Bedeutung, in denen sich Unternehmer nachträglich auf Steuerbefreiungen nach EU-Recht berufen, die im deutschen Recht nicht zutreffend umgesetzt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes vom 25.01.2012</p>
<p style="text-align: justify;">(BFH, 15.09.2011 &#8211; V R 8/11).</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
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		<title>Aufwendungen für häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten</title>
		<link>http://www.steuerlandblog.de/2012/02/aufwendungen-fur-hausliches-arbeitszimmer-als-werbungskosten/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof (BFH) erstmals zur Neuregelung der Abzugsbeschränkung bei häuslichen Arbeitszimmern Stellung genommen (BFH, Urteile vom 27.10.2011 &#8211; VI R 71/10 und vom 08.12.2011 &#8211; VI R 13/11).   Für die Berufsgruppen der Hochschullehrer (VI R 71/10) und Richter (VI R 13/11) bildet nach Ansicht des Gerichts das Arbeitszimmer (wie bisher) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof (BFH) erstmals zur Neuregelung der Abzugsbeschränkung bei häuslichen Arbeitszimmern Stellung genommen (BFH, Urteile vom 27.10.2011 &#8211; VI R 71/10 und vom 08.12.2011 &#8211; VI R 13/11).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Für die Berufsgruppen der <strong>Hochschullehrer</strong> (VI R 71/10) und <strong>Richter</strong> (VI R 13/11) bildet nach Ansicht des Gerichts das Arbeitszimmer (wie bisher) nicht den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung mit der Folge, dass sie die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer auch nach neuem Recht nicht als Werbungskosten abziehen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem das Bundesverfassungsgericht das frühere Gesetz gekippt hatte, hat der Gesetzgeber im Jahressteuergesetz 2010 eine Neuregelung geschaffen, die rückwirkend auch in den vorliegenden Sachverhalten anwendbar war. Danach können die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer abgezogen werden, wenn entweder ein anderer Arbeitsplatz nicht zur Verfügung steht (diese Erweiterung hatte das Bundesverfassungsgericht eingefordert) oder wenn (wie bisher schon) das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen oder betrieblichen Betätigung bildet. Der Bundesfinanzhof (BFH) geht davon aus, dass es sich hierbei um zwei getrennt voneinander zu beurteilende Tatbestände handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Abzug nach der ersten Variante (wegen fehlenden Arbeitsplatzes) kam in beiden Streitfällen nicht in Betracht, weil beide Kläger einen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Arbeitsplatz nutzen konnten. Aber auch nach der zweiten Variante (Mittelpunkt) gestand das Gericht den Klägern keinen Werbungskostenabzug zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Ansicht der Richter ist der Mittelpunkt der gesamten Betätigung &#8211; wie bisher &#8211; qualitativ und unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung zu bestimmen. Das gelte jedenfalls dann, wenn der Steuerpflichtige &#8211; wie in den Streitfällen &#8211; lediglich eine einzige berufliche Tätigkeit ausübt. Danach sei für den Beruf des Hochschullehrers die Vorlesung in der Universität und für den Richter die Ausübung der rechtsprechenden Tätigkeit im Gericht prägend; beide Tätigkeiten könnten nicht im häuslichen Arbeitszimmer verrichtet werden. Unerheblich sei dagegen, wie viele Stunden der Steuerpflichtige in seinem häuslichen Arbeitszimmer zubringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes vom 25.01.2012</p>
<p style="text-align: justify;">(BFH, 27.10.2011 &#8211; VI R 71/10 und 08.12.2011 &#8211; VI R 13/11)</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Umsatzsteuer auf Leistungen eines Partyservice</title>
		<link>http://www.steuerlandblog.de/2012/02/umsatzsteuer-auf-leistungen-eines-partyservice/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Leistungen eines Partyservice-Unternehmens stellen grundsätzlich sonstige Leistungen (Dienstleistungen) dar, die dem Regelsteuersatz (von derzeit 19%) unterliegen (BFH, Urteil vom 23.11.2011 &#8211; XI R 6/08).   Anderes soll nach dem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) nur dann gelten, wenn der Partyservice lediglich Standardspeisen ohne zusätzliches Dienstleistungselement liefert oder wenn besondere Umstände belegen, dass die Lieferung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Leistungen eines Partyservice-Unternehmens stellen grundsätzlich sonstige Leistungen (Dienstleistungen) dar, die dem Regelsteuersatz (von derzeit 19%) unterliegen (BFH, Urteil vom 23.11.2011 &#8211; XI R 6/08).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Anderes soll nach dem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) nur dann gelten, wenn der Partyservice lediglich <strong>Standardspeisen ohne zusätzliches Dienstleistungselement</strong> liefert oder wenn besondere Umstände belegen, dass die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist. Die Lieferung von Lebensmittelzubereitungen unterliegt nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) dem ermäßigten Umsatzsteuersatz (von derzeit 7%).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Klägerin betrieb einen Partyservice. Sie lieferte die von ihren Kunden bestellten Speisen in verschlossenen Warmhalteschalen aus. Ihrer Ansicht nach handelte es sich dabei um die Lieferung von Speisen zum ermäßigten Steuersatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem folgte der BFH im Anschluss an eine in diesem Verfahren ergangene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">U.a. widersprachen die Richter der Auffassung der Klägerin, sie habe lediglich Standardspeisen ohne zusätzliches Dienstleistungselement geliefert. Standardspeisen seien typischerweise das Ergebnis einer einfachen, standardisierten Zubereitung, die in den meisten Fällen nicht auf Bestellung eines bestimmten Kunden, sondern entsprechend der allgemein vorhersehbaren Nachfrage oder in Abständen z.B. an Imbissständen, abgegeben werden. Dies treffe z.B. auf Grillsteaks, Rostbratwürste oder Pommes frites zu, nicht aber auf ein Buffet für 70 Personen mit aufeinander abgestimmten Speisen wie etwa Vitello tonnato, Hähnchenschnitzel mit Fruchtspießen, geräucherter Lachs und Forellenfilet mit Sahnemeerrettich, Roastbeef mit Remoulade. Die Abgabe dieser Speisen, die einen deutlich größeren Dienstleistungsanteil als an Imbissständen abgegebene Speisen aufweisen würden und deren Zubereitung mehr Arbeit und Sachverstand erfordere, sei nicht als Lieferung anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes vom 25.01.2012</p>
<p style="text-align: justify;">(BFH, 23.11.2011 &#8211; XI R 6/08)</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
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		<title>FLORENZ&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<title>Keine Korrektur zu viel angerechneter Lohnsteuer nach Zahlungsverjährung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Finanzamt kann versehentlich zu viel angerechnete und an den Steuerpflichtigen erstattete Lohnsteuer nicht mehr zurückfordern, wenn seit dem Erlass des Einkommensteuerbescheids mehr als fünf Jahre verstrichen sind. Auf den Zeitpunkt der Änderung der Anrechnungsverfügung kommt es nicht an (BFH, Urteil vom 25.10.2011 &#8211; VII R 55/10).   Im zugrunde liegenden Fall hatte das Finanzamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Finanzamt kann versehentlich zu viel angerechnete und an den Steuerpflichtigen erstattete Lohnsteuer nicht mehr zurückfordern, wenn seit dem Erlass des Einkommensteuerbescheids mehr als fünf Jahre verstrichen sind. Auf den Zeitpunkt der Änderung der Anrechnungsverfügung kommt es nicht an (BFH, Urteil vom 25.10.2011 &#8211; VII R 55/10).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Im zugrunde liegenden Fall hatte das Finanzamt im Einkommensteuerbescheid aufgrund eines eigenen Fehlers den zehnfachen Betrag der für den Steuerpflichtigen (Kläger) abgeführten Lohnsteuern (auf die festgesetzte Einkommensteuer) angerechnet und eine entsprechend hohe Steuererstattung ausgezahlt. Diese Steuererstattung vereinnahmte der Kläger stillschweigend. Erst mehr als fünf Jahre nach der letzten Änderung des Einkommensteuerbescheids erkannte das Finanzamt seinen Fehler. Daraufhin korrigierte es die Anrechnungsverfügung und verlangte den zu viel ausgezahlten Erstattungsbetrag zurück. Hiergegen wandte sich der Kläger.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundesfinanzhof (BFH) gab dem Kläger Recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Richter haben das Urteil des Finanzgerichts, das diese Rückforderung für rechtens gehalten hatte, sowie den Rückforderungsbescheid aufgehoben. Der BFH ist der Ansicht, dass nach Ablauf der Verjährungsfrist Rechtssicherheit darüber einkehren soll, was der Steuerpflichtige aufgrund der Steuerfestsetzung unter Berücksichtigung anzurechnender Vorauszahlungen zu zahlen hat oder was ihm zu erstatten ist. Das Finanzamt dürfe deshalb nach Ablauf der Frist keine Zahlungsansprüche mehr geltend machen, ebenso wenig wie der Steuerpflichtige noch verlangen könne, dass auf die festgesetzte Steuer nachträglich etwas angerechnet und erstattet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs vom 18.01.2012</p>
<p style="text-align: justify;">(BFH, 25.10.2011 &#8211; VII R 55/10)</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
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		<title>Kanzlei WITTE &amp; SCHOLZ Steuerberater App</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SteuerlandBlog und Lotse Mandanteninfos für Smartphone &#160;  Aktuelle Nachrichten am Smartphone lesen. &#160; Einfach iphone.lotse.biz/ns als Favorit speichern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SteuerlandBlog und Lotse Mandanteninfos für Smartphone</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p> Aktuelle Nachrichten am Smartphone lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einfach <a href="http://iphone.lotse.biz/ns/" title="Kanzlei WITTE &amp; SCHOLZ Steuerberater App"  target="_blank">iphone.lotse.biz/ns</a> als Favorit speichern.</p>
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		<title>Ausschluss des Sonderausgabenabzugs bei beschränkt Steuerpflichtigen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Scholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Regelung, wonach der Sonderausgabenabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen ausgeschlossen ist, verstößt gegen Europarecht, sofern dauernde Lasten für eine Übertragung inländischen Vermögens geleistet werden (FG Münster, Urteil vom 17.11.2011 &#8211; 2 K 507/07 E).   Der Kläger, der im EU-Ausland ansässig ist, bekam von seinem Vater im Wege der vorweggenommenen Erbfolge einen Gesellschaftsanteil übertragen, mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Regelung, wonach der Sonderausgabenabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen ausgeschlossen ist, verstößt gegen Europarecht, sofern dauernde Lasten für eine Übertragung inländischen Vermögens geleistet werden (FG Münster, Urteil vom 17.11.2011 &#8211; 2 K 507/07 E).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Kläger, der im EU-Ausland ansässig ist, bekam von seinem Vater im Wege der vorweggenommenen Erbfolge einen Gesellschaftsanteil übertragen, mit dem er inländische Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielte. Im Gegenzug gewährte der Kläger seinem Vater wiederkehrende Leistungen, die dauernde Lasten (Sonderausgaben) im Sinne von § 10 Abs. 1 Nr. 1a Einkommensteuergesetz &#8211; EStG (a.F.) darstellten. Das Finanzamt versagte den beantragten Sonderausgabenabzug unter Hinweis auf die Regelung in § 50 Abs. 1 Satz 4 (jetzt Satz 3) EStG.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Finanzgericht (FG) bekam der Kläger Recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Richter gewährten ihm den Sonderausgabenabzug. Es verstoße gegen die europarechtlich garantierte Kapitalverkehrsfreiheit (Art. 63 AEUV), wenn dauernde Lasten, die ein Inländer für die Übertragung einer inländischen Einkunftsquelle leistet, steuerlich abzugsfähig sind, während ein entsprechender Abzug bei einem gebietsfremden Steuerpflichtigen ausgeschlossen ist. Das Gericht berief sich auf das zu einem ähnlichen Fall ergangene Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 31.03.2011 &#8211; C-450/09 (Rechtssache &#8220;Schröder&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">Wegen der klaren Rechtsausführungen in dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs ließ das FG die Revision gegen sein Urteil zum Bundesfinanzhof (BFH) nicht zu. Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung ist unter dem Az. I B 190/11 beim BFH anhängig.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Pressemitteilung des Finanzgerichts Münster im Newsletter 1/2012</p>
<p style="text-align: justify;">(FG Münster, 17.11.2011 &#8211; 2 K 507/07 E)</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a target="_blank" href="http://www.steuerlex24.de/" >www.steuerlex24.de</a> &#8211; dem Homepageservice für Steuerberater</p>
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